die eine – Steffi Schneemilch, Ihre Bürgermeister-Kandidatin für Eberswalde 2022 – Ihr Bürgermeister-Kandidat für Eberswalde

Liebe Eberswalderinnen und liebe Eberswalder,
liebe Menschen aus Tornow, Spechthausen, der Clara-Zetkin-Siedlung  und Sommerfelde,
liebe Alle,

schön, dass Sie hier sind. Auf dieser Seite möchte ich mich Ihnen als Kandidatin für die Bürgermeister :innen – Wahl in Eberswalde am 13. März 2022 vorstellen. Ja, eine Frau stellt sich zur Wahl. In ihrer Heimatstadt. Und ich wäre erst die zweite Bürgermeisterin seit 1950.

Ich möchte mit Ihnen die Stadt entwickeln. Ich möchte Ihnen zuhören und diskutieren. Und das wird sich auch in meiner Arbeit als Bürgermeisterin zeigen. Aber nicht nur das. Ich möchte mich auf drei Kernthemen konzentrieren.

Alle drei Kernthemen müssen die Fragen der Enkeltauglichkeit beantworten, um den sozialen und ökologischen Wandel in Eberswalde zu gestalten. Was ist Enkeltauglichkeit? Alle Entscheidungen, die wir jetzt treffen, müssen für die Zukunft unserer Kinder und Enkel “tauglich” sein. Sozial, ökologisch und ökonomisch. Wir tragen Verantwortung für die folgenden Generationen. Und wir müssen die Probleme der Jetzigen lösen. Das Denken darf an der Stadtgrenze nicht enden.

Ich kandidiere als → parteilose Kandidatin in und mit diesem Bündnis, weil das eine richtig gute Sache für Eberswalde werden kann und die Fragen der Zukunft vorwärtsgewandt löst.

Diese drei Kernthemen bestimmen meine politische Arbeit.

Wohnen und Klimaschutz

Wohnen heißt Sicherheit, wohnen heißt Leben. Eine gerechte Verteilung und eine nachhaltige Gestaltung in der Stadt sind dabei der Maßstab. Langfristiges Ziel muss es sein, überall eine gleichwertige Aufenthaltsqualität anzustreben und Klimaschutz sowie -anpassung überall zum wesentlichen Bestandteil zu machen. Dabei brauchen wir die Ideen und Wünsche der Menschen vor Ort. Wenn wir Sie direkt einbeziehen, schaffen wir eine hohe Identifikation mit ihrem Heimatkiez.

Bildung und Kultur

Jede Generation braucht gleichberechtigten Zugang zu Bildung und Kultur. Besonders wichtig ist das für die Kleinsten in unserer Stadt. Sie brauchen unsere besondere Zuwendung. Denn gerade in den ersten Lebensjahren können wir die kleinen Menschen wertschätzend prägen. Ich setze mich dafür ein, dass Stadt und Zivilgesellschaft ihren Teil dazu beitragen. 

Zivilgesellschaft

Eine selbstbewusste und bunte Stadtgesellschaft ist für mich das Fundament unseres Zusammenlebens. Sie lässt Menschen teilhaben und stärkt sie in ihren Fähigkeiten, die sie der Zivilgesellschaft wieder zurückgeben. Vereine, Kultur, Initiativen und manchmal einfach nur gute Nachbarschaft sind Orte, an denen sich Menschen auf Augenhöhe begegnen. Hier lernen sie Konsens und setzen sich mit anderen Meinungen auseinander. Wenn Kinder in Vereinen aktiv werden, ist das oft der Ort, an dem sie zum ersten Mal demokratische Prozesse erfahren und erlernen. Weil dieser Start so wichtig für uns alle ist, möchte ich unsere Stadtgesellschaft besonders stärken.

Meine Kernthemen arbeite ich in verschiedenen Lösungsansätzen und Ideen für Eberswalde aus. Details dazu finden Sie im Programm unseres Bündnisses #dieeine

Programm

Die gemeinsamen Ideen von → Die Linke, → Bündnis90/Die Grünen und mir sind erarbeitet und abgeglichen. Ein spannender Prozess findet seinen Abschluss in einem fortschrittlichen Programm für Eberswalde.

Aktuell treffe ich mich noch mit Akteur:innen aus der Eberswalder Stadtgesellschaft. Sie sollen Ihre Fußabdrücke in unserem Programm hinterlassen. Sie möchten wir mit einbeziehen. Ab der 50. KW wird unser Programm hier öffentlich.

Das Bündnis „die eine“ steht für eine Zukunft, die wir alle gestalten. Eine Stadt, in der wir leben, für die wir eine gemeinsame Idee entwickeln. Das trägt für mich einen starken integrierenden Charakter in unserer sehr vielfältigen Gesellschaft. Ich selbst möchte in diesem sozial-ökologischen Bündnis als verbindendes Mittel zweier Ideen arbeiten und diese gestalten. 

Wer unserer einen Hälfte vorwirft, sie wäre zu grün und zu wenig sozial und der anderen Hälfte, sie wäre zu sozial und zu wenig grün, hat nicht vergegenwärtigt, dass das Eine ohne das Andere nicht mehr geht. Das möchte ich vermitteln und gleichzeitig miteinander verbinden. 

Was wir alle in dem Bündnis verstanden haben: Eberswalde ist keine Industriestadt mehr, so sehr auch die Zeichen dafür noch zu erkennen sind. Ich glaube auch, dass noch viele Eberswalderinnen und Eberswalde diese Identifikation in sich tragen. Die Stadt besteht aber mittlerweile aus einer kleinteiligen und vielfältigen Wirtschaft. Viele Menschen hier verdienen ihren Lebensunterhalt in den kleinen und mittleren Unternehmen der Stadt. Und gar nicht wenige pendeln täglich zur Arbeit nach Berlin. Mit all diesen Herausforderungen befasse ich mich intensiv seit einigen Jahren und in unterschiedlichen Rollen und Funktionen.

Um uns mal ein Gefühl davon zu vermitteln, wie Sie und wir uns alle bewegen: 41.522 Menschen aus dem gesamten Barnim pendeln zum arbeiten in andere Landkreise – 71,5 Prozent davon direkt nach Berlin*. 

Mobilität, Einkommen und Leben sind also unweigerlich miteinander verbunden. Danach muss Politik handeln.

*Quelle Jobcenter Barnim; Stand 30.06.2020

Geboren bin ich am 05. Mai 1981 in Eberswalde-Finow. Aufgewachsen bin ich in Lichterfelde und dort, als auch in Finowfurt und später zum Abitur in Eberswalde zur Schule gegangen.  

Ich lebe seit 20 Jahren direkt in Eberswalde. Seit 2007 in einer bunt zusammengewürfelten Familie – man nennt das wohl Patchwork – mit insgesamt vier Kindern, von denen drei mittlerweile so gut wie erwachsen sind. Das Kleinste ist mein Sohn. Er ist neun Jahre alt. Mit dem Vater dieser ganzen Kinderschar bin ich seit sechs Jahren verheiratet. Wir leben, arbeiten und wirken glücklicherweise seit einigen Jahren in unserer Heimatstadt. 

Was macht mich als Mensch, eben auch als Frau aus?

Ich habe einen festen inneren Wertekompass und eine klare Haltung gegen Ausgrenzung, Rassismus und jedwede Form von Diskriminierung. Diese Haltung ist schnell erklärt. Die Starken helfen den Schwachen, die Großen helfen den Kleinen. Das ist die einfachste Umschreibung für Solidarität, die mir einfällt. Sie ist zerbrechlich und aktuell gespalten. Das sehe ich mit großer Sorge.

Ebenso „zerbrechlich“ ist unser Verständnis dafür mit uns und der Zukunft unserer Kinder umzugehen? Hier sehe ich enormen Handlungsbedarf. Das sind Klimaschutz, Gesundheit  und soziale Teilhabe gleichermaßen!

Für Entscheidungen braucht „Frau“ Mut und einen klugen Kopf, manchmal auch ein gutes Bauchgefühl. Im besten Fall stimmen alle drei Bedingungen. Fehler sind dabei erlaubt. Ehrlichkeit ist das Maß. Und Mehrere sind immer schlauer als Einer/e allein. 

Was mir immer wieder begegnet.

Es gibt Menschen, die Frauen nicht zutrauen, dass sie mit Macht und Verantwortung umgehen können. Für sie ist Macht reine Männersache.

Ich bin inmitten von starken und klugen Menschen groß geworden. Vor allem in der Wendezeit hat mich das sehr geprägt. Macht heißt  für mich Gestalten. Und genau das möchte ich als Eberswalder Bürgermeisterin umsetzen  – gern auch als Vorbild für viele andere Mädchen und Frauen.

Ich möchte, dass sich Mädchen alles zutrauen und werden können, was sie möchten, und Jungs  so wertvoll bleiben, wie sie eben sind. Mein Sohn soll sich nicht irgendwann dafür entschuldigen müssen, dass er ein Mann geworden ist. Wir brauchen ein Gleichgewicht.

Eine kluge Frau hat einmal gesagt: “Erst wenn auch mittelmäßige Frauen in Führungspositionen stehen, ist volle Gleichberechtigung erreicht.” Mit diesem Satz könnte ich mir jetzt selbst ein Bein stellen. So ist es aber gar nicht gemeint. Frauen sollen nicht mehr leisten müssen als Männer, um in Führungspositionen zu gelangen. Das ist gemeint. Und dafür liefert dieser Satz einen Denkanstoß. Denn an diesem Punkt sind wir noch lange nicht angekommen.

Dass wir weitere Gleichgewichts-Fortschritte machen, soll meine Arbeit bestimmen. Das verspreche ich allen Frauen, Vätern von Töchtern, Müttern von Söhnen und allen, die Wert darauflegen. So wie ich.

Einfach mal Frau Schneemilch treffen ...

11. Dezember 2021 10 bis 11:30 Uhr
Marktplatz Eberswalde

22. Februar 2022 ab 10 Uhr
auf Einladung des Bündnis für Familie (halböffentlich)

23. Februar 2022 ab 18:30 Uhr
öffentliche Sitzung des Kulturbeirat Eberswalde

Weitere Termine folgen.

Sie möchten mich gerne im Wahlkampf unterstützen? Vielen lieben Dank dafür! Gerne können Sie auf die unten angegebenen Konten als Privatperson spenden.

DIE LINKE Stadtfraktion Eberswalde

Sparkasse Barnim
IBAN: DE33 1705 2000 3120 0514 29
BIC: WELADED1GZE

Wichtig! Nutzen Sie bitte als Betreff Spende Steffi Schneemilch

Bündnis 90/Die Grünen – Kreisverband Barnim

Berliner Volksbank
IBAN: DE41 1009 0000 3595 1490 01
BIC: BEVODEBB

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